Karte No Goodyear 670


Herrn
Jürgen Titz
Geschäftsführer
Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH
Dunlopstraße 2
63450 Hanau

 

Sehr geehrter Herr Titz,
Sie wollen das wirtschaftlich gut arbeitende Goodyear Werk Philippsburg schließen. Sie entlassen damit 900 Beschäftigte in die Arbeitslosigkeit und viele Familien in eine ungewisse Zukunft.

Dagegen protestiere ich und fordere Sie auf:
Werden Sie sich Ihrer sozialen Verantwortung bewusst und nehmen Sie diese auch wahr! Legen Sie ein Konzept zum Erhalt des Werkes und seiner Arbeitsplätze in Philippsburg vor! Ich jedenfalls werde im Rahmen meiner eigenen Verantwortung kritisch prüfen, ob ich mich noch für den Kauf von Produkten Ihres Unternehmens entscheiden oder es anderen empfehlen kann. Bitte sorgen Sie dafür, dass das Image Ihrer Marke keinen Schaden erleidet und Goodyear ein familienfreundliches Unternehmen bleibt.


Datum/Ort                                    Unterschrift


Solidaritätskreis Goodyear Philippsburg
Titelfoto: fotolia©Patrick Daxenbichler
V.i.S.d.P.: IG BCE-Bezirk Karlsruhe, Ettlinger Straße 3 A, 76137 Karlsruhe

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Auch für Großkonzerne muss das Grundgesetz gelten!

GE – Stoppt das Arbeitsplatz-VernichtungsmonsterAn die Bundesregierung

Wir fordern wirkungsvolle Sanktionen gegen skrupellose Großkonzerne!

Konzerne werden immer mächtiger und haben oft keinerlei Respekt vor der Würde des Menschen.

Bei AEG, Nokia, Triumph-Adler, Grundig und vielen anderen mehr hat die Politik zugeschaut, wie die Produktion verlagert und traditionelle Industriestandorte platt gemacht wurden.

Konzerne nutzen dabei alle Vorteile aus. Sie haben ihre Lobbyisten in Berlin sitzen, kassieren Fördergelder, nutzen Steuerschlupflöcher und schöpfen auch alle sonstigen Möglichkeiten aus, um die Beschäftigten um ihre Existenz und den Staat und die Bürger/Innen um ihre Ersparnisse zu bringen.

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IGM Logo

GE-Kollegen/innen und Bündnis gegen TTIP und Co. beim städtischen Neujahrsempfang - Gute Resonanz für Ideen und Vorschläge

Beim Neujahrsempfang der Stadt Mannheim zum Start ins neue Jahr 2017 waren auch die Kollegen/innen von GE Power vertreten und präsentierten die neue Broschüre „Region – Tradition – Zukunft” der IG Metall Mannheim.

Für die Vorschläge der Arbeitnehmervertreter/innen gab es gute Resonanz und kraftvolle Unterstützung bei den anwesenden über 8000 Bürgerinnen und Bürgern des diesjährigen Neujahrsempfangs, u.a. von dem ehemaligen Oberbürgermeister Gerhard Widder.

Aktion Neujahrsempfang  Stadt Mannheim 06 01 2017 Foto WA

Bei den vielen Gruppen, Organisationen und Initiativen, die sich im Forum des Rosengartens vorstellten, war auch das von der IG Metall Mannheim unterstützte Bündnis gegen TTIP und Co. mit dabei.

In diesem Jahr wird es bei beiden Themenkomplexen, GE-Power-Standort Mannheim und TTIP-Verhandlungen, neue Entwicklungen geben.

Artikel mit Bilderstrecke bei der IGM Mannheim

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Region - Tradition - Zukunft

Flugblatt  zum 13. 1. 2017Perspektiven für unseren GE-Standort: Neue Broschüre der IG Metall Mannheim erschienen –
Gemeinsamer Lichterlauf zum Jahrestag der Schließungspläne am Freitag, 13. Januar 2017

Die Bekanntgabe der massiven Umstrukturierungs- und Stellenabbaupläne an allen europäischen Standorten von General Electric, insbesondere am Standort Mannheim, jährt sich in wenigen Tagen am 13. Januar 2017 zum ersten Mal.

Ein denkwürdiges Datum, das uns Anlass gibt, einerseits auf die vergangenen Ereignisse und erreichten Wegmarken zurückzublicken, und uns andererseits in den kommenden Tagen mit aller Energie und allem Engagement dafür einzusetzen, dass alle Chancen und Möglichkeiten genutzt werden, den Mannheimer Standort sowie die Arbeits- und Ausbildungsplätze zu erhalten.

Unsere neue Broschüre gibt einen Überblick über die Ereignisse der vergangenen Wochen und Monate. Neben Vorworten von Klaus Stein von der IG Metall Mannheim und Elisabeth Möller von Konzernbetriebsrat von GE Power enthält sie einen Impuls von Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Weiter stellen wir unsere Vorschläge zu alternativen Produkten am Standort Mannheim und den Perspektiven des Dampf- und Service-Geschäftes vor.

pdfBroschüre zum Download578.72 KB

Ganzen Artikel bei der IG-Metall lesen

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Am 8. Dezember besuchte eíne Delegation des Überbetrieblichen Solidaritätskomitees Rhein-Neckar die von Arbeitslosigkeit bedrohten KollegInnen von GE. Die BesucherInnen wurden sehr freundlich von den IG Metall-Vertrauensleuten bei GE am Tor 1 begrüßt. Der Erste Geschäftsführer der IG Metall Mannheim, Klaus Stein, informierte fundiert über den aktuellen Stand der Gegenwehr. Bei einer anschließenden Werksbesichtigung konnten sich die TeilnehmerInnen über die große industrielle Bedeutung und Zukunftsfähigkeit des Mannheimer Traditionswerks informieren.

Das Überbetriebliche Solidaritätskomitee wird alles tun, um die KollegInnen von GE in ihrem Kampf um den Erhalt der Arbeits- und Ausbildungsplätze zu unterstützen.

Überbetriebliches Solidaritätskomitee bei GE-KollegInnen zu Besuch

Foto: IGM-VKL

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EILMELDUNG AUS DEM SOLIKOMITEE

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am Montag  5. 12. 2016, wird bei GE die unterbrochene Betriebsversammlung fortgesetzt.

Aus dem Grund benötigen die KollegInnen von GE am Montag um 14:45 Uhr am GE-Tor 6 (Straße Auf dem Sand 1 / Kreuzung B 38) unsere Unterstützung.

Bringt bitte ihn geeigneter Form Eure Solidarität mit unseren KollegInnen von GE zum Ausdruck!

Leitet diese Info bitte über Eure betrieblichen, gewerkschaftlichen oder sonstigen Verteiler weiter!

Mit solidarischen Grüßen

Wolfgang Alles (für das Überbetriebliche Solidaritätskomitee Rhein-Neckar)
Miriam Walkowiak (DGB Regionsgeschäftsstelle Mannheim)

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Fotos: Silja Metz.

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Solidarität mit dem Widerstand gegen Arbeitsplatzabbau!

Das Treffen des Überbetrieblichen Solidaritätskomitees Rhein-Neckar mit MandatsträgerInnen aus der Politik solidarisiert sich uneingeschränkt mit der Belegschaft und dem Betriebsrat von GE Power im Kampf um die Arbeits- und Ausbildungsplätze.

Wir fordern General Electric auf,

  • die Zerschlagungspläne für das Mannheimer Werk vom Tisch zu nehmen,
  • die Alternativkonzepte des Betriebsrats zu akzeptieren,
  • sich an Recht und Gesetz zu halten,
  • und die völlig unakzeptablen Angriffe auf den Betriebsrat einzustellen!

Mannheim, den 17.11.2016

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Solidaritäts-Adresse

der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Podiumsdiskussion des Arbeitskreises Vertrauensleute der IG Metall Heidelberg "Vollständige Parität - Gesundheitskosten gerecht verteilen" am 24.10.2016 im Gesellschaftshaus Pfaffengrund

An die kämpfende GE-Belegschaft!

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
auch wir möchten unsere ausdrückliche Unterstützung für Euren mutigen Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze bei General Electric Power (GE) und der Standorte zum Ausdruck bringen.

GE

  • will in Mannheim fast zwei Drittel, 1 066 von 1 700 Beschäftigten abbauen,
  • hat in folgenden Gesprächen laut Rhein-Neckar-Zeitung vom 18.10.2016 dreist mitgeteilt, die Zahl um 4 (!) Beschäftigte auf 1 062 zu "reduzieren",
  • lehnte in 14 Sitzungen mit Vertreterinnen und Vertretern von Belegschaft, Betriebsrat und IG Metall über ein Dutzend Vorschläge auf mehr als 500 Seiten rundweg ab;
  • GE will mit einem Federstrich über fundierte, konkrete Alternativ-Lösungen seitens der betrieblichen und gewerkschaftlichen Interessenvertretung einfach hinweggehen: nämlich Aufbau neuer Geschäftsfelder wie Windenergieanlagen, Großmotoren für Blockheizkraftwerke oder Rückbau von Atomkraftwerken - verbunden mit möglichen Altersteilzeit-Regelungen für rund 400 Beschäftigte, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden;
  • und GE hat zuletzt Sitzungen des Gesamtwirtschaftsausschusses arrogant abgebrochen und musste vor dem Arbeitsgericht zur Zusage einer Einigungsstelle bezüglich der Fortführung des Gesamtwirtschaftsausschusses gezwungen werden.

Wer glaubt so vorgehen zu können, will mit aller Gewalt reine Plattmacher-Strategien durchziehen. Dieser Konzern braucht deshalb solche Antworten, wie Ihr sie seit Jahren und Jahrzehnten unter BBC, ABB, Alstom und GE immer wieder gebt, zuletzt vorige Woche mit Eurer erneuten Betriebsversammlung, Demonstration und Kundgebung in Mannheim.

GE versteht wie viele andere Unternehmen offensichtlich nur diese Sprache. Im Bereich der IG Metall Heidelberg haben Konzerne wie T RW 2013 in St. Leon-Rot oder dieses Jahr Cooper Standard in Hockenheim (zuvor Fulton Rohr) ebenfalls Werke dichtgemacht, Hunderte Kolleginnen und Kollegen auf die Straße gesetzt und in Arbeitslosigkeit geschickt, in der am Ende Hartz IV steht. Auch bei FFG in Mosbach (früher Maschinenfabrik Diedesheim) und Haldex Heidelberg (ehemals GRAU-Bremse), im Zusammenhang mit dem Bieterkampf zwischen ZF und Knorr-Bremse, droht eine ähnliche Zuspitzung.

Die Menschen zählen in den gnadenlosen Konkurrenzschlachten der Konzerne für noch mehr Profit nichts. Auch der Auftritt Eures Chors "GEgenwehr" vorletzte Woche in Heidelberg beim "Tag der Gewerkschaften" hat bestätigt: Im Kampf für den Erhalt vieler Standorte in der Rhein-Neckar-Region und die Existenz Tausender abhängig Beschäftigter seid Ihr ein Vorbild. Das hat Ausstrahlung und hilft auch Anderen. Wir wünschen Euch für die Einigungsstelle am 4. November, die danach folgenden Auseinandersetzungen und die möglichen Gespräche mit interessierten Investorengruppen alles Gute und vollen Erfolg.

Heidelberg, 24. Oktober 2016
Mit solidarischen Grüßen

(Anm. d. Red.: Unterzeichnet von 47 Teilnehmer/innen)

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Podiumsdiskussion

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AKTUELLE INFOS AUS DEM SOLIKOMITEE

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
am Donnerstag, dem 20.10.2016, findet um 16:00 Uhr der Arbeitsgerichtstermin bzgl. Einsetzung einer Einigungsstelle bei GE zu den angekündigten „Restrukturierungsmaßnahmen” statt.

Bitte kommt zum Arbeitsgericht in E 7, 21, 68159 Mannheim und unterstützt die GEgenwehr unserer KollegInnen!

Leitet diese Info bitte über Eure betrieblichen, gewerkschaftlichen oder sonstigen Verteiler weiter!

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