Kahlschlag bei GE – Proteste gegen Stellenabbau

Es war ein Donnerschlag – eine Hiobsbotschaft für die Mitarbeiter von General Electric in Mannheim.
Vergangene Woche hatte der US-Konzern ja angekündigt bundesweit 1.600 Stellen abzubauen.
Nun ist klar: Rund 600 davon sollen in Mannheim wegfallen – damit würden ganze 100 Arbeitsplätze übrig bleiben. De facto bedeutet das, das Ende des Standorts Mannheim. Aber auch, wenn die Situation hoffnungslos erscheint, geben die Mannheimer Beschäftigten nicht auf – zumindest nicht kampflos.

RNF home vom 11. 12. 2017

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Kundgebung der IG Metall gegen Massentlassungen und Werksschließungen des GE-Konzerns

Logo freie-radios.net11.12.2017 / 22:35 grenzenlos Reinhard, bermuda.funk - Freies Radio Rhein-Neckar

kommentar [freie-radios.net]
zu den reden der protestkundgebung - vertreter der ig metall und linke deuten an daß, demokratie im betrieb anders geht - sozialisten und kommunisten wissen daß produktion ohne privateigentum und ausbeutung möglich - auch wenn bei soz aufbauversuchen einiges dabei nicht so wie gedacht umgesetzt - spd vertreter aus dem landtag macht grimmiges gesicht zu vorwürfen der betriebsrats vorsitzenden an die konzernherren - war echt - und jetzt was tun ? ...

Audio 22:39 min,
mp3, 89 kbit/s, Mono (44100 kHz)
vom 11.12.2017 / 15:25

 Creative-Commons Lizenzvertrag Creative-Commons Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht.
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Logo IGM MannheimProtest gegen GE: Es reicht!

Kundgebung gegen die Zerschlagung des Mannheimer General Electric-Standorts - Breite Solidarität vieler Menschen aus Mannheim und der Region - IG Metall: Wir brauchen gesellschaftiche Antworten

Heute Mittag haben etwa 400 Menschen am Tor 6 bei General Electric in Mannheim-Käfertal gegen die Zerschlagung des traditionsreichen Mannheimer Industrieunternehmens demonstriert.

Die Betriebsversammlung am Vormittag war unterbrochen worden und die Kolleginnen und Kollegen waren zur Kundgebung der IG Metall Mannheim ans Tor gekommen.

Viele Menschen aus anderen Betrieben, Gewerkschaften, Kirchen und Verbänden sowie viele Bürgerinnen und Bürger unterstützten den Protest.

Über die Solidaritätsbotschaften von Andreas Stoch von der SPD-Landtagsfraktion, Roland Schuster von der Partei die LINKE sowie der Siemens-Kollegen des ebenso von Zerschlagung betroffenen Standorts Offenbach freuten sich die Kundgebungsteilnehmerinnen und -teilnehmer sehr.

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GE - unser Kampf - wie weiter?

18. 11. 2017 Konferenz der IG Metall MannheimKonferenz der IG Metall Mannheim und des Überbetrieblichen Solidaritätskomitees – Zerschlagung des Mannheimer Standorts im Fokus – Diskussion über Strategien und Leitlinien künftigen Handels

Die Übernahme des Energiesektors von Alstom durch den GE-Konzern jährt sich in diesem November zum zweiten Mal. Der damit verbundene massive Arbeitsplatzabbau mitsamt der Zerschlagung des Mannheimer Standorts in Käfertal fand in diesem Jahr statt bzw. wird gerade umgesetzt. Dramatische Entwicklungen liegen hinter den Beschäftigten, den Arbeitnehmervertreterinnen und -vertretern und der IG Metall Mannheim. Der Einschnitt in die Industrie in der Rhein-Neckar-Region wie für die gewerkschaftliche wie politische Landschaft ist heftig wie historisch zugleich und in allen Auswirkungen noch nicht zu bemessen…

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Pressemitteilung Nr. 7

Siemens verliert erneut gegen kämpferische Gewerkschafts- und Betriebsratsarbeit

Der Ausgangspunkt für die Abmahnungswelle gegen den Betriebsrat Felix Weitenhagen seit 2015 war der Kampf gegen die Einführung von Samstags- und Sonntagsarbeit im Siemens Schaltwerk Berlin. Das Berliner Arbeitsgericht verurteilte Siemens am 10. November drei Abmahnungen aus der Personalakte des Betriebsrats zu entfernen. Es sieht die Vorwürfe von Siemens gegen die Betriebsratsarbeit als haltlos an, wie schon bei den zwei Abmahnungen zuvor.

Das Arbeitsgericht stellte zu den Abmahnungen klar:

  1. Betriebsräte haben Meinungsfreiheit und dürfen geplante Maßnahmen des Unternehmens sachlich kritisieren
  2. Ein Arbeitnehmer, der im Rahmen von betrieblichen Auseinandersetzungen kritisiert und angegriffen wird, darf sich wehren, ohne dass dadurch der Betriebsfrieden gestört wird.
  3. Gewerkschaftliche Warnstreiks finden innerhalb der Arbeitszeit statt. Daher ist das „Ausstempeln“ bei Streikteilnahme nicht erforderlich. Außerdem dürfen Gewerkschaftsmitglieder offensiv Kollegen dazu einladen.

Das Gericht folgte also in wesentlichen Punkten der Argumentation des Rechtsanwalts Helmut Platow in der Klageschrift. Damit wurden demokratische Rechte von Betriebsmitgliedern, auch wenn sie eine Minderheitsmeinung im Betriebsrat vertreten und das Recht auf Warnstreik von der IG Metall verteidigt. Das Urteil ist eine herbe Niederlage für die zweijährige Kampagne vom Siemens Management gegen Felix Weitenhagen, mit 6 Abmahnungen, Strafversetzung, Freistellung von der Arbeit und Hausverbot.

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Pressemitteilung (mit der Bitte um Bekanntmachung und Berichterstattung):

4. bundesweite „Konferenz Betriebsräte im Visier” fordert konsequente Bekämpfung von BR- Mobbing

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Samstag, 14. 10. 2017, fand im Mannheimer Gewerkschaftshaus die 4. bundesweite Tagung „Betriebsräte im Visier - Bossing, Mobbing & Co.” statt. Über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus verschiedenen Branchen hatten sich für diesen Kongress angemeldet.

Anwesende Betriebsratsmitglieder aus verschiedenen Betrieben und Branchen berichteten über ihre schockierenden Erfahrungen. Diese belegen die weiter gewachsene Aggressivität gegenüber gewerkschaftlich aktiven Mitgliedern von Interessenvertretungen.

Mit sogenannten Verdachtskündigungen, mit Bespitzelung und Zersetzung des beruflichen und privaten Umfeldes wird gegen engagierte Betriebsräte vorgegangen. In der Folge kommt es bei Betroffenen zu schweren depressiven Erkrankungen und sogar zu Selbstmordversuchen. Nicht zuletzt entstehen existenzbedrohende finanzielle und familiäre Probleme.

Diese skandalösen Rechtsbrüche haben Unternehmensleitungen und ihre Helferhelfer in spezialisierten Anwaltskanzleien, Beratungsfirmen und Detekteien zu verantworten.

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Logo IGM MannheimGemeinsam gegen BR-Mobbing

Vierte bundesweite Konferenz im Gewerkschaftshaus Mannheim gegen Betriebsrats-Mobbing gibt Platz für Austausch von Erfahrungen und Unterstützungsmöglichkeiten - Konzeption wirksamer Gegenstrategien

Am Samstag, den 14.10.2017, fand die 4. bundesweite Konferenz gegen BR-Mobbing, Bossing und Co. im Otto-Brenner-Saal des Gewerkschaftshauses Mannheim statt.

Mit den bundesweiten Konferenzen "Betriebsräte im Visier" leisten wir seit 2014 Beiträge zur Analyse der Bekämpfung von Betriebsräten. Die gut besuchte Konferenz bot Platz für den Erfahrungsaustausch betroffener Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Branchen und Betrieben.

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Titelbild: Tagung in Mannheim Warum Betriebsräte sich "im Visier" sehen

Tagung in Mannheim

Warum Betriebsräte sich "im Visier" sehen

Immer aggressiver und gezielter gehen Arbeitgeber gegen Betriebsräte vor - das beklagen IG Metall und Gewerkschaftsbund auf einer Tagung in Mannheim. Die Rede ist unter anderem von speziell angeheuerten Anwaltskanzleien, die unliebsame Arbeitnehmervertreter aus den Betrieben herausmobben sollen.

Stand: 14.10.2017, 19.55 Uhr 2:00 min | SWR Fernsehen BW

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Gewerkschaft: Mobbing von Betriebsräten

Bundesweite Tagung „Betriebsräte im Visier“ am Samstag in Mannheim

Mannheim. Mit dem Thema Mobbing von Betriebsräten beschäftigt sich am Samstag, 14. Oktober, 13 bis 19 Uhr, eine Konferenz im Mannheimer Gewerkschaftshaus, Hans-Böckler-Straße 1.

„Betriebsräte im Visier – Bossing, Mobbing & Co.“ heißt die Veranstaltung. Wolfgang Alles vom Komitee „Solidarität gegen BR-Mobbing!“ sagt, dass in einigen Unternehmen nach wie vor die Wahl von Betriebs- und Personalräten entweder be- oder ganz verhindert werde. „Zunehmend werden Betriebsratsgremien bei der Umsetzung ihres gesetzlichen Auftrags blockiert“, ergänzt er. Und wenn es einen Betriebsrat im Unternehmen gibt, würden dessen Mitglieder, sowie Gewerkschaftssympathisanten teilweise gemobbt. Alles spricht von „Bespitzelung“ und „Verdachtskündigungen“. Die vierte Konferenz „Betriebsräte im Visier“ findet mit dem Schwerpunkt politische und juristische Verteidigung gegen solche Angriffe statt. Zwischen den Vorträgen gibt es Diskussionsrunden sowie die Möglichkeit des Austauschs. rxs

Infos unter www.gegen-br-mobbing.de

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